Team Prozesse entschlüsselt


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Eine effektive Teamorganisation ist das Herzstück einer kontinuierlichen und nachhaltigen Wertschöpfung für jede Organisation. Dieser Artikel befasst sich mit verschiedenen Prozessmodellen, darunter Waterfall, Agile, Six Sigma und das Spotify-Modell, um die Entwicklung einer optimalen Teamstruktur zu unterstützen, die auf die spezifischen Ziele und kulturellen Anforderungen zugeschnitten ist.

Waterfall-Modell: Linear und sequenziell

Das Waterfall-Modell, veranschaulicht einen linearen, sequenziellen Ablauf der Softwareentwicklung. Es ermöglicht eine Abteilungsbildung und Kontrolle, hat aber auch Nachteile, wie z. B. mangelnde Reflexion, späte Softwareproduktion und schlechte Anpassungsfähigkeit an veränderte Anforderungen.

Agiles Modell: Flexibilität und iterative Entwicklung

Das agile Modell, ein realistischerer Ansatz für die Softwareentwicklung, fördert die Teamarbeit, das Cross-Training und die schnelle Entwicklung von Funktionen. Es bietet zwar Flexibilität und einfache Verwaltung, erfordert aber einen klaren Plan, eine agile Führung und die Interaktion mit dem Kunden, um erfolgreich zu sein.

Six Sigma: Methodik zur Qualitätsverbesserung

Six Sigma entstand in den 1980er Jahren und konzentriert sich auf die Reduzierung von Fehlern und die Kontrolle von Prozessvariationen. Sie wird von Praktikern mit grünem oder schwarzem Gürtel geleitet und steht im Widerspruch zu den agilen Methoden, hat aber das gemeinsame Ziel, den Kunden den besten Wert zu bieten.

Spotify-Modell: Eine Grundlage für die Teamorganisation

Das Spotify-Modell, bietet eine Grundlage für die Organisation von Teams in Gruppen, Stämmen, Kapiteln und Gilden. Es wird zwar nicht bei Spotify verwendet, betont aber die Zusammenarbeit im Team, die Verantwortlichkeiten und die teamübergreifenden Befähiger.

Team-Topologien: Adaptive Organisationsgestaltung

Team Topologies bietet ein praktisches Modell, das auf Teamtypen und Interaktionsmustern basiert. Es geht auf die Unzulänglichkeiten des Spotify-Modells ein, indem es das Denken in Teams, das Conway'sche Gesetz, Teaminteraktionen und die Sensing Evolution einführt.

Implementierungsschritte für Team-Topologien

Die Umsetzung von Team-Topologien

  • Team-First Thinking: Vorrang des Teams vor dem Einzelnen, Berücksichtigung der kognitiven Belastung des Teams und Begrenzung der Teamgröße für Vertrauen und Effizienz.
  • Conway's Law: Erkennen, dass Software die Organisationsstruktur widerspiegelt, und dies zur Abschwächung von Designproblemen nutzen.
  • Team-Interaktionen: Beschränkung unnötiger Kommunikation, Entwicklung von "Team-APIs" und Konzentration auf Zusammenarbeit, X-as-a-Service und Erleichterung von Interaktionen.
  • Anpassung an sich verändernde Teamstrukturen, Erkennen von Signalen für Verbesserungen und kontinuierliche Weiterentwicklung der Organisation.

Schlussfolgerung: Aufbau einer gesunden Organisationskultur

Zum Aufbau einer gesunden Organisationskultur gehört es, ein Umfeld zu schaffen, das die berufliche Entwicklung unterstützt, zum kontinuierlichen Lernen ermutigt und gute technische Praktiken betont. Außerdem sind gesunde Finanzierungspraktiken, eine klare Unternehmensvision und ein schrittweises Vorgehen bei der Einführung von Team-Topologien erforderlich.

Indem sie mit dem Team beginnen, geeignete Veränderungsströme identifizieren, eine tragfähige Plattform schaffen, Fähigkeitslücken angehen, verschiedene Interaktionsmodi praktizieren und die Prinzipien hinter neuen Arbeitsweisen erklären, können Organisationen Teamprozesse für einen nachhaltigen Erfolg entschlüsseln.

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